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Digitalisierung und 3D-Druck zwingt zum Nachdenken

Einer der Elefanten in der Logistikbranche, Kühne + Nagel, sieht beim Thema 3-D-Drucker eine der  größten Herausforderungen für das Unternehmen. Das lässt sich weiter herunterbrechen, denn auch die Distribution als auch der Handel wird sich intensiv mit dem Thema beschäftigen müssen – und zwar relativ rasch. 3D-Druck ist eine „game-changing-technology“ die mit hoher Geschwindigkeit Einzug hält, so die Experten.

In Teilen ist das möglich. Heute macht uns die Digitalisierung schlagkräftiger. Die Logistik wird effizienter: Im Seetransport zum Beispiel werden die Geschäftsprozesse immer digitaler, dort brauchen wir kaum mehr Dokumente.

Papier wird zunehmend überflüssig. Aber es gibt auch eine Bedrohung für unser Geschäft: Sollten sich 3-D-Drucker so rasant weiterentwickeln wie in den vergangenen Jahren, werden meiner Meinung nach Massenartikel in Zukunft vor Ort aus dem Drucker und nicht mehr aus Fabriken in Asien kommen.

Dann gäbe es für uns auf der heute wichtigsten Transportroute nach Fernost sicher weniger zu tun.

via Kühne + Nagel : 3-D-Drucker lehren die Logistiker das Fürchten – DIE WELT

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Internet 2013 und das Deutschland-Desaster

Eigentlich müsste es doch bekannt sein: Auch Wissen ist ein Rohstoff. Und er ist  – gerade bei uns – von wachsender Bedeutung. Vernetzung ist einer der wichtigsten Bausteine für die Zukunft.

Wir zählen weltweit inzwischen 20(!) Prozent aller festen IP-Adressen uns Eigen, doch in Sachen Internet-Geschwindigkeit und Ausbau des Netzes sind wir auch weiterhin eine Trantüte und schaffen es gerade mal auf Platz 20. Schnelles Internet ist und bleibt Mangelware in Deutschland. Das ist nicht gut.

Deutschland nimmt ja gerne den Titel in Anspruch, ein Land mit Hochtechnologie zu sein. In Sachen Internet ist Deutschland allenfalls Mittelmaß.
Deutschland nimmt ja gerne den Titel in Anspruch, ein Land mit Hochtechnologie zu sein. In Sachen Internet ist Deutschland allenfalls Mittelmaß.

via The State of the Internet, Volume 6, Number 1 – www.akamai.com

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HP Envy mit Bewegungssensor: Unreife Früchte bekommen nicht gut

Leap Motion ist zweifelsohne eine interessante und vielversprechende Technologie. Mittels Gesten soll der Computer, oder bessere gesagt Programme, gesteuert werden. Und prinzipiell finde ich es ja sehr löblich, dass HP sich auf seine Wurzeln als Ingenieurs-Firma besinnt. Doch Beta-Technologie zu verbauen, ist keine gute Idee.

Insofern wundere ich mich etwas, dass nun tatsächlich ein HP-Laptop mit integriertem Leap Motion auf den Markt kommt. Jeder Mitarbeiter von HP, der den Gestencontroller selbst ausprobiert hat, kann aus meiner Sicht eigentlich nur zu einem Schluss kommen: Er ist noch nicht ausgereift genug für ein Massenprodukt.

Aber interessiert sich jemand bei HP dafür, ob etwas gut funktioniert und die Kunden begeistert? Mir erscheint das sehr zweifelhaft bei einer Firma, die ihr PC-Geschäft ja eigentlich schon aufgegeben hatte, nur um es dann doch weiterzuführen. Und dieses Laptop bestätigt meine Vorurteile.

via HP Envy 17 Leap Motion SE: Ein Marketinggag für 1.050 Dollar gefällig? –  neuerdings

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Warum der Untergang von Blackberry schneller kommt als gedacht

Blackberry muss zusehends als unrühmliches Beispiel dafür herhalten, wie das Management, getrieben durch  politischen Ränkespiele und Eitelkeiten, dem Unternehmen sukzessive den Boden unter den Füßen weggezogen hat.

Da passt das Aufstocken der Abfindung für CEO Thorsten Heins auf 55,6 Millionen Dollar im Falle einer Fusion ins Bild. Und auch der Kauf eines Firmenjets für 29 Millionen Dollar noch im Juli des Jahres. Der wird jetzt wenigstens wieder zu Geld gemacht, nachdem bekannt wurde, dass 40 Prozent der Belegschaft vor die Türe gesetzt werden.

Hier eine kleiner Auszug einer lesenswerte Analyse der gröbsten Fehlentscheidungen (Link siehe unten):

  • Shortly after the release of the first iPhone, Verizon asked BlackBerry to create a touchscreen “iPhone killer.” But the result was a flop, so Verizon turned to Motorola and Google instead.
  • In 2012, one-time co-CEO Jim Balsillie quit the board and cut all ties to BlackBerry in protest after his plan to shift focus to instant-messaging software, which had been opposed by founder Mike Lazaridis, was killed by current CEO Thorsten Heins.
  • Mr. Lazaridis opposed the launch plan for the BlackBerry 10 phones and argued strongly in favour of emphasizing keyboard devices. But Mr. Heins and his executives did not take the advice and launched the touchscreen Z10, with disastrous results.

via Inside the fall of BlackBerry: How the smartphone inventor failed to adapt – The Globe and the Mail

 

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Live-Support für Kindle: Das nächste Husarenstück von Amazon-Chef Jeff Bezos

Amazon wird nicht müde, Services für den Kunden in den Mittelpunkt seines unternehmerischen Denkens zu stellen und stetig weiterzuentwickeln. Der neue E-Book-Reader „Kindle Fire HDX“ ist ein Paradebeispiel dafür. Das Gerät bringt eine grandiose Funktion mit sich.

Wer Hilfe braucht oder Fragen hat, drückt einfach auf den „Mayday-Knopf“ und wird via Chat oder Video mit dem Support von Amazon verbunden. Das ist quasi Apple Genius Bar in virtuell. Ich kann mir gut vorstellen, dass damit bisherige Technikverweigerer als neue Kundenkreise erschlossen werden können. Sehr clever.

What happens when it’s easier to call tech support than to Google your problem? Amazon might discover the costly answer to that question depending on how much the owners of its new Kindle Fire HDX tablets use its Mayday on-demand video customer support feature. And whether they behave themselves.

Mayday is available at the tap of a button in the Kindle HDX’s Quick Settings menu. 24 hours a day, year round, it pops up a little video window on-screen showing a support agent. They can’t see you but can hear you, talk to you, draw on your screen to guide you, and even take control of your screen to help you out.

If Amazon can scale Mayday it would be amazing. Both in the sense that it would make many people’s lives with technology easier, and it would be a remarkable logistics feat. It could become an industry benchmark for premier service. I’d love to see this succeed.

Josh Constine, TechCrunch

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